Erster Auftrag für Nachrüstung von Rotorblättern mit Tuberkel-Technologie

Für TEG ist nach zweijähriger Entwicklungszeit mit den stattgefundenen Windkanaltests ein wichtiger Meilenstein erreicht worden: In ihnen konnte der Nachweis der Wirksamkeit der Tuberkel nun auch bei Rotorblättern von Windenergieanlagen belegt werden. Dieses eindrucksvolle Ergebnis hinsichtlich Schall- und Lastreduzierung überzeugte nun auch den ersten Kunden der TEG.

Im Auftrag einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg, der Thermo Plus GmbH, wird TEG eine Windkraftanlage am Standort Grevenbroich mit 2 MW Leistung mit der neuen Technologie nachrüsten.

Bei diesem Projekt wird erwartet, dass sowohl bei Schall (-2 dB) als auch bei den Fatigue-Lasten (minus 8 %) signifikante Verbesserungen gemessen werden. Erzielt wurden die angestrebten Optimierungen im Windkanal ohne gestiegene Widerstandsbeiwerte, die im späteren Betrieb von WEA ansonsten den Ertrag geschmälert hätten.

Die Umrüstung der WEA und die begleitenden Messungen finden im Windtestfeld der Windtest Grevenbroich GmbH statt, was Garant für die hohe Qualität der Messungen sein wird. Eine Besonderheit stellt auch die Verwendung eines LIDAR-Messsystems dar, das das Abströmverhalten der nachgerüsteten WEA untersuchen wird. Auch im Abströmverhalten erwartet TEG Verbesserungen durch den Einsatz der neuen Tuberkel-Technologie.

TEG verhandelt bereits weitere Aufträge mit strategischen Kunden zur Nachrüstung von WEA. Neben der Schallreduzierung stehen dabei auch die Verlängerung der Lebensdauer und Reduzierung der lastinduzierten Schäden der WEA durch den Einsatz der Tuberkel-Technologie im Vordergrund.

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